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Geschichte der Kioske

Was ist das eigentlich „Kiosk“?
Kioskartige Gebäude gibt es seid dem 13. Jahrhundert.

Ein Kiosk (abgeleitet vom türkischen Wort kösk )
Bedeutet ursprünglich ein nach mehreren Seiten geöffneter, freistehender
„ Lust “- Gartenpavillon in dem Erfrischungen gereicht wurden.

Diesen Kiosk führten dann auch die türkischen Truppen mit sich als sie Wien (Türkenkrieg) belagerten. So lernten die Wiener damals die Vorzüge der Kioske kennen. Und es dauerte nicht lange, da gab es überall in Wien Kioske.

Von dort trat der Kiosk seinen „Siegeszug“ nach Europa an.

Im 19.Jahrhundert wurde eine Zweitbedeutung ins deutsche übernommen.
Und so verstehen wir heute unter einem Kiosk, einen nicht begehbaren Verkaufsstand für Zeitungen, Tabakwaren und anderes.

Die zwei berühmtesten Kioske in Deutschland ist der Kiosk „am Tetzelstein auf dem Elm (Niedersachsen), der unter Denkmalschutz stehende Kiosk vor dem „alten Bundeshaus“ in Bonn.

Viele Zeitungs- und Zigaretten Läden nennen sich Kiosk obwohl sie begehbar sind und somit ein „Verkaufsladen“ sind.

Man kann auch Büdchen zum Kiosk sagen, doch das ist schon eine vertrauensbildende Bezeichnung. Büdchen ist ein Stück Zuhause.